Das techno-zerebrale Subjekt. Zur Symbiose von Mensch und Maschine in den Neurowissenschaften

Melike Şahinol

9783837634754_720x720

Abgeleitet aus einer Analyse neurowissenschaftlicher Praktiken und Techniken der Anpassung von Mensch/Gehirn und Maschine/Computer zeichnet Melike Sahinol die Entstehung »techno-zerebraler Subjekte« nach: Anhand von Interviews mit renommierten Neurowissenschaftler_innen und Darstellungen neurowissenschaftlich-klinischer Anwendungsprojekte, die mit Hilfe von Brain Machine Interfaces (BMI) an der Heilung von Schlaganfall- und ALS-Patient_innen arbeiten, zeigt sie, wie die wechselseitige Anpassung von Patient_in und Maschine zur bio-technischen Gestalt des Cyborg führt und Patient_innen als Subjekte konstituiert werden, die einer cerebro-zentristischen Vorstellung entsprechen.

View original post

Call for Papers Jahrbuch Technikphilosophie 2018 – Arbeit und Spiel

Themenschwerpunkt “Arbeit und Spiel”

Spiel und Arbeit gelten oft als Gegensätze: Das Spiel als freie Betätigung menschlicher
Vermögen, die Arbeit als deren Subordination unter einen äußeren Zweck. Die Festlegung
des Spiels auf konsequenzlose Wiederholbarkeit hat ihm den Ruf des Unernsten eingetragen, während das Abzwecken der Arbeit auf die Nützlichkeit ihres Resultats im Bund mit der Sorge ums Dasein steht. Jenseits ihrer Reduktion aufs Unernste und Unfreie sind Spiel wie Arbeit mit den Begriffen homo ludens und homo faber zu Charakterisierungen der conditio humana nobilitiert worden. Auch in Bezug auf das in ihnen realisierte Verhältnis von Mittel und Zweck scheinen beide Tätigkeiten auf den ersten Blick gut unterscheidbar: Ist in einem Arbeitsprozess der Zweck gesetzt, für den die geeigneten Mittel gesucht, eingesetzt und optimiert werden, erlaubt das Spiel bei gegebenen Mitteln eine freie Suche, Variation und Erprobung möglicher, noch unbekannter Zwecke.

Manuskripte für Schwerpunktbeiträge oder Abhandlungen sollten bis zum 15. Januar 2017 eingereicht werden.

Der Call findet sich hier: CfP JTPhil 2018 Arbeit und Spiel

Das techno-zerebrale Subjekt. Zur Symbiose von Mensch und Maschine in den Neurowissenschaften

 

9783837634754_720x720

Abgeleitet aus einer Analyse neurowissenschaftlicher Praktiken und Techniken der Anpassung von Mensch/Gehirn und Maschine/Computer zeichnet Melike Sahinol die Entstehung »techno-zerebraler Subjekte« nach: Anhand von Interviews mit renommierten Neurowissenschaftler_innen und Darstellungen neurowissenschaftlich-klinischer Anwendungsprojekte, die mit Hilfe von Brain Machine Interfaces (BMI) an der Heilung von Schlaganfall- und ALS-Patient_innen arbeiten, zeigt sie, wie die wechselseitige Anpassung von Patient_in und Maschine zur bio-technischen Gestalt des Cyborg führt und Patient_innen als Subjekte konstituiert werden, die einer cerebro-zentristischen Vorstellung entsprechen.

Enhancement Cultures and Future Bodies at 4s/EASST Conference Barcelona

Together with Christopher Coenen & Martin Sand (Institute for Technology Assessment and Systems Analysis at Karlsruhe Institute of Technology) I will organize the Track “Enhancement Cultures and Future Bodies” at the 4s/EASST Conference held in Barcelona August 31-September 3, 2016.

Within this track, we will focus on practices or visions of body modification in different cultural settings, shedding light on heterogeneous ways in which bodies may be (per)formed now and in the future. This can include but does not need to be limited to so-called ‘human enhancement’.

For more information visit the conference website: SCIENCE AND TECHNOLOGY BY OTHER MEANS –Exploring collectives, spaces and futures

 

 

17.-18.06.2016 “Upgrades der Natur, künftige Körper: Interdisziplinäre und internationale Perspektiven”

Unsere Tagung “Upgrades der Natur, künftige Körper: Interdisziplinäre und internationale Perspektiven” findet vom 17.-18.06.2016 am Orient-Institut Istanbul statt – mit einer Besonderheit: Für den Samstagnachmittag ist eine BIO·FICTION Filmvorführung mit anschließender Diskussion geplant. Hier ein Blick auf unser  Tagungsprogramm.